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NICHT AUS DER WESER |
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Aus der Tiefe |
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Aus dem
Umland |
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Und die Qualität? |
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Bremer Trinkwasser kommt
nicht aus der Weser und nicht aus dem Harz, zumindest nicht mehr. Die Gewinnung
von Trinkwasser aus der Weser wurde 1983 eingestellt (Historisches). Die Harzwasserleitung existiert zwar
noch, transportiert aber schon lange nicht mehr Wasser aus dem Harz sondern aus
dem Umland nach Bremen. |
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AUS
DER TIEFE |
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Das Trinkwasser für das
Land Bremen (41 Millionen m³) wird zu 100% aus Grund- wasser gewonnen.
Doch mit den Grund- wasservorkommen unterhalb der Landes- fläche
können nur 20% des Bedarfs gedeckt werden, die restlichen 80% stammen aus
Niedersachsen (Umland). Dabei ist es nicht so, dass unter
unseren Füßen kein Grundwasser zu finden wäre, ganz im
Gegenteil. Unter Bremen und Bremerhaven existieren sandige Boden- schichten,
von denen einige sehr viel Wasser führen. Doch diese Vorkommen können
nur zu einem geringen Teil als Trinkwasser genutzt werden.
- zu salzig
Ein Teil des Grundwassers
wird über die Weser, die sich im tide- beeinflussten Bereich mit
Nordsee- wasser mischt, durch Salz un- brauchbar gemacht. Zudem
fließt das Wasser unterhalb Bremens an einigen Salzstöcken entlang,
wodurch ebenfalls ein zu hoher Salzgehalt für die
Trinkwasser- gewinnung entsteht.
- zu sauer
Die Moore Bremens
verursachen in einigen Bereichen eine Absenkung des pH-Wertes im Grundwasser
auf unter 5. Dadurch löst sich Mangan und Eisen aus dem Boden und
vermindert so zusätzlich die Qualität des
Wassers.
- zu ungeschützt
Bei Grundwasser,
das ziemlich nah an der Oberfläche vorkommt und außerdem nicht durch
eine wasser- undurchlässige Schicht abgedeckt ist, besteht ein hohes
Verun- reinigungsrisiko z.B. durch die Landwirtschaft, undichte
Abwasser- kanäle oder Industriebetriebe. Diese Vorkommen werden nur
ungern als Trinkwasser genutzt. Hohe Nitrat- werte machen z.B. entlang des
rechten Weserufers zwischen Oslebshausen und Mahndorf die Nutzung des
Grundwassers unwirtschaftlich.
Aber nicht das gesamte bremische
Grundwasser ist unbrauchbar. In Bremen Nord werden im Wasserschutzgebiet
Blumenthal jährlich 5,8 Millionen m³ Trinkwasser entnommen. Damit
deckt die Stadt Bremen 17% ihres Bedarfes. Bremerhaven kann immerhin 37% des
Trinkwassers auf eigenem Gebiet gewinnen. Gefördert wird das Wasser in den
Wasserwerken Wulsdorf und Leherheide aus einer Tiefe von über 40 m. Das
gewonnene Grundwasser ist einige tausend Jahre alt und hat eine sehr gute
Qualität. Es bildet sich allerdings nicht so schnell
wieder nach, so dass hier quasi auf einen endlichen Vorrat zurückgegriffen
wird.  |
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